Krisenprävention bedeutet genau zu analysieren

Eine umfassende Analyse ist der erste Schritt hin zu einer professionellen Krisenprävention: Hierzu gehört zum einem zu klären,

  • wie das Selbstbild und Fremdbild eines Unternehmens / einer Organisation ist,
  • wo die Risiken sind und wo die Schwächen liegen,
  • wie das interne und externe Umfeld ist und
  • ob die Kernprodukte, d.h. der Werttreiber eines Unternehmens / einer Organisation risikobehaftet ist.

Diese Krisenprävention-Analyse erlaubt es, ein Krisenprofil zu erstellen, Risikopotenziale aus allen Bereichen eines Unternehmens oder einer Organisation unter kommunikativen und Krisenmanagement-Aspekten zu erfassen und zu bewerten. Die Analyse ist ein lebender Prozess innerhalb der Krisenprävention, der regelmäßig auf seine Aktualität überprüft und sorgfältig gepflegt werden muss.

Krisenprävention – eine Übersicht (Quelle: ADVICE PARTNERS)

Krisenprävention ist umfangreich

Für die Krisenprävention ist es notwendig,

  1. ein einsatzbereites und leistungsfähiges Krisenhandbuch vorzuhalten, das operative und kommunikative Bereiche umfasst und möglicherweise eintretende Krisen antizipierend erfasst.
  2. einen Krisenstab benannt zu haben, der mit seinen Aufgaben und Funktionen vertraut und sowohl im Management als auch in der Kommunikationsabteilung verankert ist.
  3. ein gut aufgebautes Issue-Frühwarnsystem inkl. Social Media zu implementieren.
  4. die aktive Bearbeitung von Krisenszenarien regelmäßig im Rahmen von Krisenkommunikationstrainings /-workshops sowie Krisenübungen/-simulationen oder Medientrainings zu üben, um das größtmögliche Maß an Routine in einer solchen Situation zu erlangen.

Quellen: Ditges, Florian / Höbel, Peter / Hofmann, Thorsten (2008): Krisenkommunikation, UVK Verlag, Konstanz.

Abonnieren: