Die PUSH-Ära: Neue Trends der Wissenschaftskommunikation

In einer aktuellen Studie geht der Autor Alexander Gerber den neuen Trends der Wissenschaftskommunikation nach (Trendstudie Wissenschaftskommunikation, edition innovare, Berlin 2011). Dabei stellte sich heraus, dass das so genannte „PUSH“-Memorandum („Public Understanding of Science and Humanities“) zur Förderung des wissenschaftlichen Dialogs einen tief greifenden Wandel erlebt:

Neue Trends der Wissenschafts-PR

Wurde die Wissenschaftskommunikation über lange Zeit als Einwegkommunikation verstanden, so zeichnet sich gegenwärtig ein Wandel zu echten dialogischen und auch unterhaltsameren Formaten der Wissenschafts-PR ab. Die wichtigsten Trends bilden hierbei das Web 2.0, in dem Wissenschaftler und Bezugsgruppen selbst zu medialen Akteuren werden, und eine „Edutainmentisierung“, also eine stärkere Hinwendung zu erlebnisorientierten Elementen wie Events, Kreativwettbewerben, Gewinnspielen etc.

Experten für Wissenschafts-PR gesucht!

Beide Trends sind mit neuen Chancen in der Wissenschaftskommunikation und Dialogförderung, aber auch mit dem Risiko einer Verflachung wissenschaftlicher Inhalte verbunden. Um diesem Risiko vorzubeugen, werden Wissenschaftler in Zukunft umso stärker auch als Kommunikationsmanager und als Experten für Wissenschafts-PR gefragt sein. Klar im Vorteil ist, wer sich frühzeitig mit kommunikativem Zusatz-Know-how rüstet.

Schlagworte:

Wissenschafts-PR