Wissenschafts-PR: Formate für die Kommunikation komplexer Themen

Wer auf dem Gebiet der Wissenschaftskommunikation erfolgreich sein will, braucht die Medien. Sie sind Sprachrohr und Partner, aber auch Kritiker und Kontrolleur der Wissenschaft. Hinzu kommt der direkte Draht zu den Bürgern, die im Web 2.0 selbst zu Kommunikatoren und Multiplikatoren werden.

Für den professionellen Umgang mit Medien und Öffentlichkeit wurden zahlreiche Instrumente der Wissenschafts-PR entwickelt. Ihr Ziel besteht darin, komplexe wissenschaftliche Themen verständlich, interessant und glaubwürdig zu vermitteln.

Die wichtigsten Formate der Wissenschafts-PR sind:

1. Klassische Presse- und Medienarbeit: Zu den „Klassikern“ der Wissenschafts-PR gehören die Pressemitteilung, die Pressekonferenz, das Journalisten-Interview sowie die Pflege von Verteilern und persönlichen Medienkontakten.

2. Online-PR: Neben der redaktionellen Bearbeitung, Optimierung und Bewerbung eigener Webseiten und Portale gehören zur Wissenschafts-PR im Internet auch Wikis, Web-Verzeichnisse, Informationsdienste, Newsletter, Science-Blogs und Online-Communities.

3. Scientific Publishing: Die On- und Offline-Tools der Wissenschafts-PR werden ergänzt durch wissenschaftliche Studien, Publikationen und Printmaterialien wie Flyer, Broschüren, Factsheets etc.

4. Scientific Events: Ob klassischer Fachkongress, kreatives World Café (Workshop-Methode mit gemischten Gruppen) oder alternativer Science Slam (Turnier mit wissenschaftlichen Kurzvorträgen) – Events mit Wissenschaftsbezug sind ein unerlässliches Instrument der Wissenschafts-PR, um Dialoggruppen effizient miteinander zu vernetzen.