Wissenschaftskommunikation: Wie man schwierige Inhalte kommuniziert

Was bedeutet es, in einer Wissensgesellschaft zu leben? In erster Linie, dass Wissen hohe gesellschaftliche Relevanz hat, die Gesellschaft prägt und von ihr mitgeprägt wird.

Für die Wissenschaftskommunikation heißt das: Wissenschaftler müssen sich vor Politik, Wirtschaft und breiter Öffentlichkeit behaupten, ihre Forschung transparent darstellen und in einen kontinuierlichen Dialog mit gesellschaftlichen Interessengruppen treten.

Wissenschaftskommunikation heißt Dialog und Partizipation

Leider misslingt dieser Auftrag nur allzu oft, vor allem, wenn sich Kommunikation auf eine einseitige Wissensvermittlung beschränkt. Das ist nicht zeitgemäß. Wer den komplexen Anforderungen an die heutige Wissenschaftskommunikation gerecht werden will, muss einen offenen, authentischen Dialog mit gesellschaftlichen Akteuren suchen und die Partizipation an der eigenen Forschung ermöglichen.

Damit der Dialog über Wissenschaft gelingt, müssen Chancen und Potenziale, aber auch die Risiken der Wissenschaften sachgerecht thematisiert werden. Oft hinkt jedoch gerade die Wissenschaftskommunikation bei Technologien hinterher, die von den Medien und Verbrauchern als besonders riskant eingeschätzt werden. Dies hat zum Beispiel die ungenügende Transparenz im Bereich der Grünen Gentechnik gezeigt, wodurch Unsicherheiten und Ängste in der Bevölkerung verstärkt wurden.

Wissenschaftskommunikation – agieren statt reagieren

Für Forscher und Entwickler kommt es darauf an, frühzeitig zu agieren, statt nur zu reagieren. Dabei sind Ehrlichkeit, Offenheit und Vertrauen die wichtigsten Leitlinien. Bei der Kommunikation helfen professionelle Formate der Wissenschafts-PR – von der klassischen Pressearbeit über das Web 2.0 bis hin zu Scientific Events.

Für eine erfolgreiche Wissenschaftskommunikation gilt also: Raus aus dem Elfenbeinturm, rein in den Dialog!

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