Mergers & Acquisitions (M&A) und Post Merger Integration (PMI) strategisch planen

Gerade Mergers & Acquisitions (M&A), also Fusionen und Übernahmen, und der sich daran anschließende Harmonisierungsprozess, die sogenannte Post Merger Integration (PMI), stellen alle Beteiligten vor große strategische und kommunikative Herausforderungen. Die Unit ChangeAdvice unterstützt Unternehmen diesbezüglich beim professionellen Change Management.

Eine der wichtigsten strategischen Entscheidungen am Beginn von Mergers & Acquisitions (M&A) und Post Merger Integration (PMI) ist, welche Integrationstiefe angestrebt, also wie weit das im Rahmen von Mergers & Acquisitions (M&A) übernommene Unternehmen mit dem übernehmenden im Rahmen der Post Merger Integration (PMI) zusammengeführt werden soll. Die Gestaltungsmöglichkeiten und Konstruktionen sind vielfältig und reichen von einer reinen Finanzbeteiligung über eine Kooperation bei weitgehender Eigenständigkeit bis hin zur vollständigen Verschmelzung, die die größte Herausforderung für das professionelle Change Management darstellt.
Die zügige Entscheidung für die passende Integrationstiefe bei Mergers & Acquisitions (M&A) und Post Merger Integration (PMI) ist vor allem aus zwei Gründen unabdingbar: Erstens weil sie das gesamte weitere Vorgehen determiniert, sodass ohne eine Klärung dieser Frage keine sinnvolle Post Merger Integration (PMI) möglich ist, zweitens weil der Aufwand und die Schwierigkeit der Post Merger Integration (PMI) maßgeblich von der gewählten Integrationstiefe abhängt.
Zugespitzt lautet die Frage: Geht es bei der Integrationsstrategie von Mergers & Acquisitions (M&A) und Post Merger Integration (PMI) um eine „Fusion unter Gleichen“ oder um eine gar feindliche Übernahme? Kommunikativ kann es in Hinblick auf einige Stakeholder harmonischer sein, den Merger als eine Fusion unter Gleichen anzustreben bzw. als solche zu vermarkten. Folgerichtig geht es bei der sich Mergers & Acquisitions (M&A) anschließenden Post Merger Integration (PMI) darum, das Beste aus beiden Welten zur Richtschnur der gemeinsamen Zukunft zu machen. In Reinkultur gibt es zwei Strategien zu Mergers & Acquisitions und der sich anschließenden Post Merger Integration, wie verschiedene Unternehmen zusammengeführt werden können.
Die erste M&A bzw. PMI Strategie „Bestes aus beiden Welten“ verfolgt das Ziel, die Stärken der beiden Ursprungsfirmen zusammen zu bringen: die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die besten Prozesse, die besten Produkte. In der Praxis folgt daraus: Wo immer es für eine Funktion mehrere Alternativen gibt, setzt sich die beste durch. Dies setzt jedoch einen geeigneten Auswahlprozess voraus, in dessen Rahmen bestimmt wird, auf welchen Gebieten das übernehmende und auf welchen das übernommene Unternehmen besser aufgestellt ist.

Bei der zweiten Mergers & Acquisitions (M&A) und Post Merger Integration (PMI)  Strategie, der klassischen Eingliederung wird hingegen zumeist das übernommene Unternehmen in das übernehmende eingepasst. In der Praxis heißt das, dass häufig größere und vermeintlich erfolgreichere Unternehmen setzt sich hinsichtlich der Strukturen, Systeme und Personen weitgehend durch. Veränderungen werden lediglich dort vorgenommen, wo das übernommene Unternehmen klar im Vorteile ist.
Bei der Mergers & Acquisitions (M&A) und Post Merger Integration (PMI)  Strategie „Bestes aus beiden Welten“ werden die Ursprungsunternehmen zu einem neuen, nahezu optimalen Ganzen zusammengeführt. Insbesondere für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Führungskräfte des übernommenen Unternehmens ist dies die akzeptabelste Form und führt nachhaltig wohl zu den geringsten Reibungsverlusten.
Der Nachteil dieses Mergers & Acquisitions (M&A) und Post Merger Integration (PMI) Ansatzes ist jedoch die Zeit. Wenn die Strategie „Bestes aus beiden Welten“ konsequent realisiert werden soll, erfordert dies ziemlich aufwändige Auswahl- und Entscheidungsprozesse im Vorfeld der Post Merger Integration (PMI).

Denn um herauszufinden, was das Beste aus beiden Welten ist, bedarf es für jedes Themenfeld, für das im Rahmen der Post Merger Integration (PMI) eine Wahl getroffen werden muss, erstens klarer Kriterien, zweitens der Entwicklung eines als objektiv akzeptierten Bewertungsverfahrens, drittens dessen saubere Durchführung.
Damit Erfolg zur Folge wird, unterstützt ADVICE PARTNERS diesen Change Prozess von Mergers & Acquisitions (M&A) bis zur Post Merger Integration (PMI).

Nicht immer verlaufen Integrationsprozesse von Mergers & Acquisitions (M&A) und Post Merger Integration (PMI) wunschgemäß. Die Ursachen dafür sind vielfältig und entsprechen den klassischen Herausforderungen eines jeden Change Management Prozesses: keine klare abgestimmte Strategie bzw. unzureichende Planung des Prozesses von Mergers & Acquisitions (M&A) und Post Merger Integration (PMI), unerwartete Schwierigkeiten oder Widerstände von Stakeholdern, gezielte Angriffe von Konkurrenten. Die Folge: Die Post Merger Integration verliert an Fahrt, die Stimmung leidet, die Zuversicht der Stakeholder nimmt ab, die Probleme und der Umgangston verschärfen sich, der Druck auf die Verantwortlichen wächst – Zeit für Krisenmanagement und Krisenkommunikation.

Abonnieren:

Schlagworte:

Arbeitsplatzabbau